Studenten
| Overview | Login | 27.09.2007 |
Liebe Studenten der Medizin und Studenten im Praktischen Jahr,
als angehende Kollegen möchten wir Ihnen mit den folgenden Seiten einerseits aktuelle Informationen zu den stattfindenden Kursen und Praktika zu kommen lassen, aber auch die Möglichkeit bieten tiefergreifende Informationen abzufragen. Des Weiteren möchten wir auch unser Ausildungskonzept vorstellen und sind natürlich offen für Kritik und Fragen.
Viel Erfolg, aber auch Freude an der Medizin
wünscht Ihnen
Prof. Dr. med. Helmut Friess
Direktor der Chirurgischen Klinik
Aufbau der klinisch-chirurgischen Ausbildung der Medizinstudenten

Blockpraktikum WS 2007/2008 u. SS 2008
In der Approbationsordnung für Ärzte vom 1. Oktober 2003 wird eine deutliche Reduktion der Vorlesungsstunden zu Gunsten von Kleingruppenunterricht gesetzlich festgelegt. Dafür soll der Student durch 476 Stunden im klinischen Abschnitt und einer festgelegten Gruppengröße von drei Studenten je Patient praktischer ausgebildet werden. Zusätzlich wurde die Einführung von mindestens einwöchiger Blockpraktika in fünf klinischen Fächern gefordert.
Ziel der reglementierenden gesetzlichen Festlegung der Approbationsordnung bestand in der Vermeidung von Unterricht am Krankenbett in Großgruppen, bei denen ein Teil der Studenten die Patienten nur aus weiter Ferne sahen. Gleichzeitig zur Planung und Umsetzung der Approbationsordnung musste das Arbeitszeitgesetz genauso berücksichtigt werden wie ein deutlich strafferer klinischer Ablauf bei vermehrten wirtschaftlichen Interessen der Träger unter Einführung der diagnosebezogenen Fallpauschalen (Diagnosed Related Groups).
Vorklinischer Patientenkontakt
Der erste Patientenkontakt der Medizinstudenten erfolgt in Kleingruppen bereits während der gemeinsamen Vorklinik der TU-München und der LMU-München. Am Mittwoch Nachmittag findet entweder ein Anamnesekurs oder ein Untersuchungskurs in der vorklinischen Ausbildung statt.
Chirurgische Blockpraktika
Innerhalb des zweiten Studienjahres wurde für 300 Studenten, vier mal im Jahr, jeweils am Anfang und Ende eines Semesters ein dreiwöchiger Block für die Praktika eingeplant. Ein Rotationsverfahren gewährleistet, dass die Studenten entweder drei Wochen Blockpraktikum Chirurgie, Innere Medizin oder eine Woche Gynäkologie oder Allgemeinmedizin absolvieren. In dem drei wöchigen Chirurgischen Blockpraktikum werden vor allem praktische Fähigkeiten vermittelt. Es finden für alle Studenten Gips-und Verbandseminare, Nahtkurse, Anatomosenkurse und Osteosynthesekurse am Plastikknochen statt.
In den acht Wochen zwischen den Blockpraktika findet die synchronisierte interdiziplinäre Vorlesung statt (Chirurgie, Innere Medizin, Pathologie).
Wahlpflichtfächer
Im III. klinischen Jahr können Wahlpflichtfächer zur Vertiefung gewählt werden. Die Chirurgische Klinik bietet das Fach Chirurgische Onkologie und Transplantation an.
Prof. Dr. R. Brauer

